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Die 4 Meilensteine zum relevanten Content

Die Internet World Business hat in einem überaus interessanten Artikel zusammengefasst, worauf es in Zukunft bei einer effektiven SEO-Strategie ankommt. Die wichtigsten Fakten zu diesem überaus gut geschriebenen Artikel haben wir im Folgenden zusammengefasst: 

Das Schlüsselwort für eine erfolgreiche SEO-Strategie in 2016 lautet „Inhalt“ inklusive dessen richtige Platzierung. 

SEO hieß vor einigen Jahren noch so viel, wie die Überlistung von Suchmaschinen durch die Ausnutzung von Lücken in Algorithmen oder die maximale Ausdehnung gewisser Richtlinien mit dem Ziel, eine vermeintliche Relevanz zu erzielen. Die damals genutzten Techniken wie Keyword Stuffing, versteckte Texte oder gekaufte Links sind heutzutage längst wirkungslos. Aus dieser Tatsache heraus hat sich der Leitgedanke entwickelt, tatsächlich relevanten Content für die Suchanfragen der Nutzer bereitzustellen.

Google hat in diesem Rahmen in den letzten Jahren zahlreiche Updates zur Entwertung von Spam-Techniken durchgeführt um den Nutzer und seine Suchanfragen noch adäquater zu relevanten Suchergebnissen zu führen. Denn nur, wer seinen Usern auch zukünftig zuverlässig die besten Ergebnisse liefern kann, bleibt auch weiterhin die Nummer 1 der Suchmaschinen.

Für Websitenbetreiber hat dies zur Folge, dass Google auffallen muss, dass genau Ihr Content der relevanteste für die User ist. Mit diesem Wissen an der Hand ist es jetzt an der Zeit Inhalt für Menschen zu optimieren und nicht länger für Maschinen und Algorithmen.

1. Meilenstein: Qualität ist Trumpf

In der Vergangenheit genossen Keyword-Dichte und -Häufigkeit höchste Priorität um weit vorn in den Suchergebnissen gelistet zu sein. Zwischenzeitlich ignorieren Suchmaschinen diese Keyword-Anhäufungen und forcieren stattdessen Webtexte, die sich aus passenden Schlagworten zusammensetzen, allerdings noch ohne Nutzen für den User.

Spezialisten ermitteln inzwischen das Verhältnis bestimmter Schlagwörter innerhalb einer Website zu allen verfügbaren Dokumenten, und wie diese gewichtet werden mit Hilfe von Formeln. Texte können dann unter Benutzung gewisser Tools dahingehend optimiert werden, dass bestimmte Begriffspools enthalten sind, deren semantischer Zusammenhang von den Suchmaschinen erkannt wird.

Doch auch dieses Vorgehen führt zu künstlichen und unnatürlichen Texten. In diesem Punkt wird sich wahre Content-Qualtität dementsprechend in den kommenden Jahren behaupten, da nur diese einen wirklichen Nutzen für die User hat. Aus diesem Blickwinkel heraus lohnt es sich schon jetzt in Textqualität zu investieren, um sich früh von der Spreu zu trennen, denn es ist davon auszugehen, dass Suchmaschinen zukünftig in der Lage sein werden, Texte wie ein Mensch zu rezipieren.

2. Meilenstein: Die richtige Zielgruppe treffen

Nur relevanter Content bietet auch echten Mehrwert. Derzeit kursieren sehr viele Inhalte zum Thema Content-Marketing im Internet, der jedoch nicht auf die vorgesehene Zielgruppe ausgerichtet ist.

Um überhaupt neue Zielgruppen zu erschließen, Content zu generieren und Inhalte aufbauen zu können, ist es selbstverständlich sich gewissermaßen auch von seinem Produkt zu entfernen, um die Kundenbindung und seine Marke zu stärken. Hingegen ist es in Frage zu stellen, ob beispielsweise der Blog eines Modeanbieters einen günstigen Ort für Rezepte darstellt. Andererseits fehlt Content dann speziell an der Stelle, an denen tatsächlich ein Kauf unterstützt würde, wie beispielsweise genaue Produktdetails in Bekleidungs-Shops. Als Seitenbetreiber sollte daher genau abgewogen werden, welcher Content gefragt ist bei der Entscheidungsfindung.

An dieser Stelle gilt das Gebot, vorab klare Ziele der Inhalte zu definieren, statt unüberlegt loszulegen. Hier können bekannte Instrumente, wie die Persona-Modelle bei der Analyse von Nutzerbedürfnissen und Content-Interessen genutzt werden.

3. Meilenstein: Timing

Nutzer suchen und finden Ihre Informationen auf einer Vielzahl von Seiten und Kanälen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich als Gewerbetreibender auch Kanäle wie Google+ Local und Portale wie Yelp einzusetzen. Gelbe Seiten und Meinestadt.de regelmäßig mit aktuellsten Daten wie Telefonnummer, Öffnungszeiten und Adresse zu pflegen. Sucht ein Nutzer unterwegs per Smartphone nach einem Bekleidungsgeschäft, sucht er wahrscheinlich nicht den Online-Shop, sondern die Öffnungszeiten. Sollte der Nutzer bei seiner Suche auf veraltete Daten stoßen, bedeutet das im schlimmsten Fall den Verlust eines potenziellen Kunden aufgrund seiner negativen Erfahrung.

Somit verliert das Suchmaschinen-Ranking an Bedeutung, da es in solchen Fällen wirkungslos in Bezug auf die positiven oder negativen Erfahrungen des Nutzers ist.

4. Meilenstein: Personalisierte Empfehlungen

Wo im Rahmen früherer SEO-Aktivitäten massenweise Links gekauft wurden, empfiehlt es sich heute organischen Link-Aufbau zu betreiben. Mit Content-Marketing-Maßnahmen werden gezielte Inhalte über Seitenbetreiber und Blogger verbreitet und Links generiert. Passen die Themen und Inhalte funktioniert dieses Konzept in der aktuellen Zeit hervorragend. Die Gefahr durch ein Algorithmus-Update getroffen zu werden, kann gezielt geschmälert werden.  

Für die kommenden Jahre ist es weiterhin unablässig die Entwicklung der Suchmaschinen und ihre Bewertung von Backlinks zu verfolgen. Der Trend geht aktuell dahin, dass Suchmaschinen ihre Nutzer, dessen Bedürfnisse und sein Umfeld immer besser kennen werden. Mit einer steigenden Anzahl von Nutzer-Daten sinkt die Relevanz der Blacklinks als Bewertungsfaktor. Es ist anzunehmen, dass Google uns zukünftig keine Einheitsergebnisse liefert, sondern jeden einzelnen Nutzer besser „verstehen“ wird. Dadurch werden dem Nutzer im besten Fall Information bereitgestellt, bevor er aktiv danach suchen muss.

Hier schließt sich der Kreis. Konkret bedeutet das für Seitenbetreiber, dass Faktoren und Bewertungen wie guter Service und Kundenbindung ausschlaggebend für die Sichtbarkeit im Netz werden. Darüber hinaus spielen persönliche Empfehlungen von Freunden und Bekannten eine große Rolle. Backlinks verschwinden dementsprechend nicht ganz, sondern ihre Qualität wird in die Entscheidung des Nutzers einfließen.

Um in der Praxis jetzt nicht auf der Strecke zu bleiben, empfiehlt es sich zu überlegen, wie man die Bereiche Social Media, Kundenservice und SEO miteinander verknüpft, den Nutzern Anregungen gibt Inhalte und positive Bewertungen abzugeben und zu teilen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es beim Optimieren von Web-Inhalten also inzwischen mehr um die Antizipation des tatsächlichen Bedarfs der Nutzer geht und weniger darum die Suchalgorithmen zu hintergehen.

Das Fazit lautet: Search Engine Optimization entwickelt sich zu Search Experience Optimization. Doch eben dies geschieht mit gutem Content und hochwertigen Texten.