Storytelling – die Kunst, Geschichten zu erzählen

Jeder liebt eine gute Geschichte! Storytelling vermittelt Information durch Emotion: Bild-, Text- oder Video-Formate erzählen eine mit Rhetorik verfeinerte Geschichte, um diese für den Empfänger erlebbar zu machen. Gute Storys sprechen an, werden leichter verstanden und bleiben besser im Gedächtnis. Sie bieten unterhaltenden Mehrwert und werden weitererzählt – klassisch durch Mundpropaganda oder Sharing durch Social-Media und Linkbuilding. Ein aufmerksamkeitsstarker Eyecatcher in der Online-Welt!

 

Verbal emotional – Storytelling im Content Marketing

Das Content Marketing nutzt Storytelling als Kommunikationsform, um Werbebotschaften emotional aufzuladen. Ein strategischer Einsatz von Storytelling verknüpft vielmehr ein positives Empfinden mit der Marke, als die Persuasion durch ihre Kernbotschaft: verkaufen! Die Marketingziele rücken in den Hintergrund, wodurch Werbebotschaften unvoreingenommen konsumiert werden. Profitables Plus dabei: Geschichten ziehen Menschen in den Content hinein und schreiben den Dingen einen höheren Wert zu. Beispiel: Wie viel würde ein Schlagzeuger als Auktionsgast für einen einzelnen Drumstick ausgeben? Wahrscheinlich nichts, denn Drumsticks gibt’s doch eigentlich immer im Duo. Stellt sich nun aber heraus, dass dieser Drumstick einst in John Bonhams Händen den Takt zu den Songs von Led Zeppelin gespielt hat, sieht das schon ganz anders aus.

 

Spinnen wir das Gedankenexperiment weiter: Die berühmten Drumsticks sind während eines Konzerts in die Hände eines Fans gelangt – der nun zufälligerweise ein Musikgeschäft mit Online-Shop betreibt – so wäre eine entsprechende Kategoriebeschreibung naheliegend. Anstatt „Hier finden Sie passendes Zubehör für Ihr Schlagzeug“, bringt eine Geschichte der Zielgruppe Verständnis entgegen: „Wer einmal einen wirklich guten Drumstick hielt, legt ihn nicht mehr aus der Hand. Genau das dachte ich, als ich damals bei Led Zeppelin, live in Musterstadt, den Stick von John Bonham in den Fängen umklammerte. Nass verschwitzt – gedanklich kurz davor, meine Idee vom eigenen Online-Shop in den Sand zu setzen – aber glücklich. Denn mir war klar: Das ist ein Zeichen! Genau so sollen sich auch meine Drumsticks anfühlen.

Storytelling Marketing gibt Content Strategien ein Gesicht

Storytelling Marketing lenkt den Einfluss von Geschichten gezielt auf ein spezifisches Publikum und bindet diesen in unterschiedliche Content-Kanäle ein, um Marketingbotschaften besser zu vermitteln. Spricht man die Emotionen der Zielgruppe an, ist die Aufmerksamkeit sicher. Wer weiß, warum Kunden Produkte kaufen oder Dienstleitungen in Anspruch nehmen, suggeriert sowohl Glaubwürdigkeit als auch fachliche Kompetenz. So fühlen sich Kunden, hinsichtlich ihres Verlangens nach Markenerlebnissen und Produkterwartungen, verstanden. Wichtig ist, den Story-Content dabei nicht übermäßig zu „branden“, denn omnipräsente Logos und offensichtlich werbliche Inhalte turnen ab und unterbrechen den Flow! Umso wichtiger ist es, mit Erzählschemata (sieben Master Plots) Wiedererkennungswert zu schaffen – auf allen Berührungspunkten der Customer Journey. So werden Empfänger aufmerksam, Bestandkunden emotional an die Marke gebunden. Dazu muss eine Content Strategie folgende Fragen beantworten:

 

  • Was ist das Marketingziel?
  • Wieso, wie und womit soll die Story erzählt und wie soll sie gestreut werden?
  • Was ist der Plot der Geschichte? Hier helfen Master Plots oder die sieben Archen, den roten Faden beim Storytelling in den Händen zu behalten.
  • Wer ist der Held der Geschichte? Cause everyone needs a Hero.

 

Storytelling Beispiele, von denen sich das Content Marketing inspirieren lassen kann

Eine Liebesgeschichte von Milch und Schokolade – jeder kennt sie, die Geschichte von Milky und Schoki. Eine herzzerreißende und köstlich amüsante Liebesgeschichte, die Süßwarenkonzern Ferrero breit über die TVs ausstrahlen lässt. Über mehrere Werbespots genießen Zuschauer die Story der beiden unzertrennlichen Kinderriegel-Zutaten. Vom Speeddating über einen Umzug zur Vorgeschichte: einer Sandkastenliebe – ein jeder kennt’s! Nebenbei sind sie auch der Star einer jeden Werbekampagne. Doch nicht nur der hochbudgetierte Werbeplatz im TV erstrahlt im Liebesglück, Ferrero nutzt das World Wide Web. Auf einer Landingpage wird das Kennenlernen aus Perspektive der Schokoladenseite narrativ/ tagebuchmäßig aufgezogen. Gefesselt im Bann der berührenden Worte, scrollt der Finger automatisch seitabwärts zu einem Download, wo die süßen Liebeserklärungen in Form von charmant inszenierten Spruchbildern für jeden User zur Verfügung stehen. Auch auf den Social Media-Profilen strahlen Milky und Schoki Besuchern sympathisch entgegen. Ganz nebenbei besitzen die beiden eine eigene Spotify-Playliste und einen Youtube-Channel mit Rezepten zum Verlieben – gefällt mir!

 

Storytelling Content Marketing – Fingers and channels crossed, denn Google liest mit


Geschichten digital zu erzählen, bietet vielfältige Möglichkeiten, Content Marketing-Strategien mit Emotionen zu schmücken. No good story started with eating a salad! Ausgewogenheit ist wichtig. Hierbei geht es vor allem um die Kollaboration von Kommunikationskanälen und Online-Netzwerken – sowie die benutzerfreundliche Optimierung dieser Pfade. Geschichten wollen schnell konsumiert werden. Bilder oder Videos helfen, den Nutzer hereinzuziehen und sie dafür zu begeistern. Über die Story gelangt die Zielgruppe unmittelbar zum beworbenen Produkt. Mehrere Channels, crossmedial miteinander verbunden, bedeuten mehrere Wege zum Content-Meisterstück. Entsprechende Landingpages, Blogseiten mit Kommentarfunktionen und soziale Netzwerke sorgen für Interaktionsmöglichkeiten en masse. Auf Social Media gespielte Inhalte können Follower direkt mit einbeziehen. Gesetz dem Fall, ein User teil den Story-Content, erzählt sich die Geschichte automatisch weiter. Und gut platzierte Inhalte rund um die Story bringen Domino-Effekte mit sich: Mehr Wert durch verstärkenden Content, regt an, zu verweilen und sich damit auseinanderzusetzen. Interaktionsmöglichkeit – Check

Und die Moral von der Geschicht' – vergiss die SEO-Optimierung nicht


Geschichten erzählen bis ins Koma, das will niemand. Inhalte alleine reichen also nicht aus. Google sieht auch, ob der Inhalt den Nutzern schmeckt. Es ist wie bei einem guten Buch, das Cover kann überzeugen – doch wenn die Inhalte nicht stimmen, liegt das bedruckte Papierwerk verstaubt in den hinteren Regalreihen. Menschen suchen nach Produkten, im Endeffekt kaufen sie eine Geschichte. So sind in einer Buchhandlung jene Schriften großer Autoren bestens in Szene gesetzt, werden bewusst wahrgenommen und sind meistgelesen. Wobei der schlecht beleuchtete Überflieger in den hinteren, schwach frequentierten Regalen die Story doch viel stilsicherer in Worte hüllt. Aber der Inhalt allein ist noch lange kein Indiz dafür, dass das Buch auch gelesen wird. Die Reichweite und damit auch das Suchmaschinen-Ranking müssen stimmen! Doch in Maßen, denn stimmt der Platz, aber der Inhalt hingegen nicht, wird sich ein Jeder wundern, wie das Buch unter die Spotlights in der Buchhandlung gelangte. Gut, dass Google semantisch bewandert ist: Zielgruppenspezifische Keywords lassen sich in gesundem Maß auf Landingpages #showmeyourinterest, Blogseiten #leaveyourcomment oder Social Media #sharingisbarewin unterbringen und distribuieren. Stauraum für Keywords? Check

Keine Content Marketing Agentur erzählt Ihre Geschichte so wie Sie


Aber Sie kann helfen, mit dem Storytelling mitten ins Schwarze zu treffen und gleichermaßen an den richtigen SEO-Stellschrauben zu drehen! Dazu bedarf es nicht nur einer guten Geschichte mit emotional aufgeladenem Bezug zur Marke. Storytelling liefert überzeugenden Branded Content in allen Formaten, wobei gutes Fachwissen strategische Vorzüge für die Optimierung der Benutzer- und damit auch Googlefreundlichkeit liefert. Damit der Wettbewerb also Schachmatt gesetzt – und einige Ränge, beziehungsweise Rankings, unter den eigenen Seiten angezeigt wird – ist es hilfreich sowie zielführend, sich auf die Erfahrung von Textagenturen zu verlassen. Mit kontinuierlichem Storytelling Content Marketing formen sich Gesicht, Wesenszüge und schlussendlich der Charakter einer Marke. „People don´t connect with companies. People connect with people.“ (Julie Fuoti) – so wissen auch die Großen, dass eine Personifizierung der Marke überaus wichtig ist: Apple hat Steve Jobbs, Disney hat Walt Disney, Ford hat Henry Ford und Chanel hat Coco Chanel. Im Kern erreicht das Storytelling durch verschiedene Kampagnen genau dasselbe, da Empathie und Verständnis für die Marke geschaffen wird. Diese Content-Strategie glänzt, richtig gemacht, überdies nicht weniger durch positive Effekte auf das Image, die Bekanntheit sowie das Verständnis von Unternehmen. Wäre mit der klassischen Push-Strategie nicht so einfach, richtig? Wer aber in der digitalen weiten Welt auch gelesen werden will, hat Google zum Freund. Also geht es nicht nur darum, was die Geschichte erzählt, sondern ebenso, wie sie sie es erzählt wird.

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